Samstag, 31. Januar 2015

Das war mein Januar #insta-rückblick

Ich liebe Rückblicke. Weil sie den Blick dafür schärfen, was man alles erlebt, getan, geschafft, genossen hat. Und ehrlich gesagt, kommt das bei mir viel zu oft zu kurz - weil man im dann doch oft hektischen Alltag einfach immer nach vorne schaut. Und dann nur die Dinge sieht, die getan werden müssen - morgen, übermorgen, nächste Woche, nächsten Monat. Jeden Monat möchte ich auch auf dem Blog kurz inne halten, und die letzten vier Wochen noch einmal Revue passieren lassen - mit meinem Instagram-Monatsrückblick.

Und das war mein Januar 

1) Hello 2015! Auf ein tolles, neues Jahr!
2) Die letzten Plätzchen genascht
3) Eine kleine Schnecke gehäkelt und auf einem Outfit fürs Fräulein platziert
4) Mini-Näh-Blogger-Treffen mit Kerstin von keko-kreativ und dabei ein blumiges Täschchen genäht

Freitag, 30. Januar 2015

Fruchtbombe zum Anziehen #probenähen

Noch einmal schlafen - dann ist Wochenende! Die zwei Tage in der Woche, in denen alles einen Gang langsamer läuft. Morgens nochmal die Bettdecke übern Kopf ziehen, dem kleinen Fräulein noch ein zweites oder auch drittes oder auch viertes Buch vorlesen, während der Herr seine kleine Joggingrunde dreht, von der er dann mit frischen Brezeln und Brötchen im Gepäck nach Hause kommt. Erst dann, wenn wir Mädels die Bäckertüte rascheln hören, hüpfen wir - klein und groß - aus dem Bett, und setzen uns von dort direkt an den Frühstückstisch. Im Schlafanzug. Jawoll! Ich bin bekennender Im-Schlafanzug-Frühstücker! Klingelt hier also nie vor 11 Uhr am Wochenende, wenn ihr mich sehen wollt. Es wird Euch immer - wirklich IMMER - mein Mann die Tür öffnen! Vielleicht sollte ich mir auch mal einen neuen, schicken Schlafanzug nähen?


Mittwoch, 28. Januar 2015

Beppo geht auf Reisen! #gewinner

DU HAST ZU VIEL STOFF! Lautete die Diagnose vor zwei Tagen, als ich 45 Minuten lang nach einem Stoff gesucht habe. In meinem Nähzimmer. Ich wusste: Diese eine, ganz bestimmte Stoffkombi hab ich zusammen aufbewahrt. Für ein ganz bestimmtes Nähprojekt. Und nun? War die Kombi unauffindbar. Und ich? Ich jammerte. Dieses Mal aber nicht meinen Mann am Telefon voll. Sondern bei Facebook. Und da kam die Diagnose postwendend: DU HAST EINFACH ZU VIEL STOFF! Okay, ganz von der Hand zu weisen ist dies nicht. Aber ich bin damit nicht allein, wie Eure zahlreichen Kommentare zu meinem Gewinnspiel gezeigt haben. Es war herrlich, all Eure Antworten zu lesen - und die Reaktionen Eurer Männer. 72 Kommentare landeten im Lostopf, und gestern Abend hab ich ausgelost:


Montag, 26. Januar 2015

Zuckersüße Prinzessinnenträume #probenähen

Früher gab es bei uns den Letzrum-Tag. Das war der Tag, an dem wir unseren Schlafanzug falsch herum angezogen haben. Mit den Nähten nach außen. Nicht, weil wir es schick so fanden. Sondern weil mein Bruder und ich schlichtweg zu faul waren, ihn nach dem Ausziehen wieder umzudrehen. Und meine Mutter war es leid, mit uns darüber zu diskutieren, wie rum man einen Schlafanzug richtig anzieht. Wussten wir ja. Eigentlich. Wollten es aber gerade deshalb eben anders machen. Irgendwann rief sie dann den Letzrum-Tag ins Leben - der Tag, an dem es schick war, die Nähte nach außen zu tragen! Und nahm uns damit den Wind aus den Segeln, sie abends vor dem Zubettgehen noch mal auf die Palme zu bringen. Und hey, wer weiß, vielleicht waren wir mit unserem Letzrum-Tag sogar die Trendsetter der 80er?! War ja schließlich irgendwann total in.

Vom Letzrum-Tag hat das kleine Fräulein noch nie etwas gehört. Und bei ihrem neuen Schlafi würd' ich auch fast behaupten, sie würde ihn niemals nicht falsch herum anziehen. Denn: Es ist rosa drin!  Er hat ganz viele Prinzessinnen darauf! Und: Ihre Lieblingspuppe hat denselben!

Freitag, 23. Januar 2015

Geteilte Freude ist doppelte Freude #geschenke

Ich kann mich noch genau  erinnern: Es war mitten in der Vorweihnachtszeit. Ich unterwegs in der Stuttgarter Innenstadt. So wie gefühlt 223096234085 andere Menschen an diesem Tag auch. Den Vormittag hatte ich mit Sandra von mimi-sew verquatscht, danach zogen wir schnatternd durch die Läden und über den Weihnachtsmarkt. Dann verschwand Sandra in ihrer Bahn - und ich hatte noch ein paar Minütchen. Und was macht man als Blogger in diesen Minütchen? Genau! Man schaut mal schnell, was so bei Instagram und Facebook los ist - und checkt seine Mails. Und da war sie dann, die Nachricht des Tages. Im "unbekannt"-Ordner. Betreff: "Du hast ein XL-Nähpaket im Handmade Kultur Adventskalender gewonnen!" Ach was, das ist doch sicherlich Spam! War mein erster Gedanke. Mein zweiter aber: HALT, da haste wirklich mitgemacht! Und dann sah man eine total durchgeknallte, blonde Frau inmitten der Fußgängerzone einen klitzekleinen verrückten Freudentanz aufführen. 20 Meter Stoff bekommt man schließlich nicht alle Tage frei Haus geliefert.



Dienstag, 20. Januar 2015

Ja, ich nähe noch!

Irgendwie bin ich noch nicht im Tritt. Zumindest was das Nähen und Bloggen angeht. Letzteres kommt gerade eindeutig zu kurz. Was aber auch daran liegt, dass ich Euch einfach noch nicht zeigen darf, was gerade genäht wird. Das ist nun mal die Krux des Probenähens: Es ist gemein geheim. Und  ich muss mir ständig auf die Zunge beißen, denn am liebsten will man ja immer sofort raus mit den tollen Dingen, die einem selbst ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Aber wie sagt man so schön? Vorfreude ist die schönste Freude. Und ich garantiere Euch: Das Warten wird sich lohnen.

Außerdem hab ich Euch heute einen zuckersüßen Wartezeit-Verkürzer mitgebracht: ein Geschenk-Set zur Geburt eines kleinen Mädchens. Das will ich Euch schon so lange zeigen - aber irgendwie kam immer was dazwischen...


Montag, 12. Januar 2015

12 von 12 im Januar

Hier lichtet sich das Chaos, mein Neujahrstief ist auf dem Rückzug. Wird aber auch Zeit, schließlich haben wir schon fast Monatsmitte. Ginge es nach dem Mann des Hauses, wäre heute hier - bei Zwölf von Zwölf - alles weiß. So weiß wie Pulverglitzerneuschnee. Mit Sack und Pack wär er am liebsten direkt nach den Feiertagen losgefahren in den Skiurlaub. Doch mir war das alles zu hektisch. Urlaub beantragen, Hotel suchen, Skizeugs packen, morgens der Anziehmarathon, damit das Fräulein pünktlich in die Skischule kommt. Nö, darauf hatte ich keine Lust so direkt nach dem Weihnachtsstress. Mir war einfach nach Alltag: Mann aus dem Haus. Kind im Kindergarten. Und ich? An der Nähmaschine! Ha! Erwischt! Purer Egoismus! Aber das muss auch mal sein! Und so ist der Herr heute morgen mit einem guten Freund auf einen Kurzurlaub ab in die Berge gedüst. Und wir Mädels sind in eine stinknormale Woche gestartet. Und nein, der Haussegen hängt bei uns deswegen nicht schief. Im Gegenteil: Wir freuen uns schon heute auf Mittwoch, wenn wir alle wieder vereint sind - und haben uns dann fürchterlich viel zu erzählen. Was heute los war? Schaut sie Euch an, unsere

12 von 12 im Januar


1) "an apple a day" - aktuell mein Lieblingshaushaltsgerät 2) das kleine Fräulein auf dem Weg in den Kiga
3) Abstecher zur Post 4) zweites Frühstück in der Home-Office

Mittwoch, 7. Januar 2015

Ich stecke fest: mein Neujahrstief #schreibzeit

Es ist jedes Jahr dasselbe: Im Januar packt mich ein Verräum-Umräum-Aufräum-Aktionismus. Los geht's immer genau dann, wenn der Weihnachtsschmuck in Kisten verstaut und wieder auf dem Dachboden verschwunden ist. So sehr ich diese üppige Dekoration liebe, so sehr freue ich mich im Januar darüber, wenn alles wieder vorbei ist - und diese Klarheit und Reduziertheit wieder Einzug hält im Wohnzimmer. Ich genieße es, wenn einfach NICHTS herumsteht. Höchstens eine Vase mit den ersten Tulpen - ein Luxus im Winter, aber einer, der verdammt gute Laune macht. Dann sitze ich da, in meinem wunderbar luftig-aufgeräumten Wohnzimmer, und beschließe: So muss das jetzt in allen Zimmern werden. Ich fange an zu räumen, zu misten, zu ordnen. Wunderbar befreiend ist das, man wirft wortwörtlich Ballast ab.