Mittwoch, 28. Mai 2014

Noch ne Tüte?

Versprochen ist versprochen.
Und wird auch nicht gebrochen.
Ist es nicht unglaublich,
an welche Sprüche man sich erinnert.
Sobald man selbst Mutter geworden ist.
Alle fallen sie einem ein - wirklich alle.
Und nicht nur das. Manche sagt man auch selbst.
Obwohl man das eigentlich nie wollte.

Aber ich schweife ab. Eigentlich will ich Euch nur noch schnell die zweite Kulturtüte zeigen.
Schließlich hab' ich Euch das gestern versprochen. Und mein Wort will ich halten.



Wie auch die erste Tüte, die zur Lunchbox umfunktioniert wurde,
hat auch diese Tüte eine ganz andere Funktion als die klassische Kosmetiktasche.
Sie ist eine schicke Variante von "Ich-pack-den-nassen-Bikini-in-die-Duschhaube".


Das hat eine liebe Kollegin von mir nämlich immer getan, wie sie mir jetzt verraten hat.
Daher kam die Kulturtüte - genäht nach einem Freebook von "The (B)Logbook" gerade Recht.

In wenigen Tagen wird die Kollegin wieder im Flugzeug sitzen in Richtung Süden.
Nicht, um Urlaub zu machen. Sondern, um in ihre Wahlheimat zurückzukehren.
Teilzeit mal anders eben. Sechs Monate arbeiten. Sechs Monate frei.
Letztere sechs Monate verbringt sie an einem wunderschönen Fleckchen Erde.
Am wilden Atlantik im schönen Portugal. Wie schön es dort ist, haben wir selbst schon gesehen.
Und ein bisschen Sehnsucht schwingt immer mit, wenn sie im Mai wieder von dannen zieht.

Mich selbst konnte ich ja schlecht mit in die Kulturtüte packen.
Aber mit diesem Geschenk kann ich sie wenigstens ein bisschen begleiten.
An den ruhigen Sandstrand mit den schönen Buchten. Oder an den Pool.


Auch hier ist der Futterstoff beschichtete Baumwolle - damit der klitschnasse Bikini gut verstaut werden kann, und nicht die ohnehin nassen Handtücher noch weiter durchnässt oder eben in einer Duschhaube zusammengeknüllt heimgeschleppt werden muss.


Wir Schreiberlinge haben nie genug Stifte - ich sprech' da aus eigener Erfahrung.
Keine Handtasche, in der nicht mindestens zwei davon rumfahren.
Deswegen bekam auch die Kulturtüte für die Kollegin eine Stiftehalterung.
Und weil Smartphone und Tablett immer mehr das klassische Notizbuch ablösen,
steckt in dieser Lasche natürlich kein Bleistift, sondern ein Touch-Pen.

Wie ich die Lasche abgeändert habe, habe ich bereits gestern verraten --> HIER!


Genäht habe ich die Bikini-Tasche aus diesem wunderschönen Vögelchen-Stoff.
Ursprünglich wollte ich aus dem Stoffmarkt-Schatz mal eine Tunika für das kleine Fräulein nähen.
Dann sind immer mehr Taschen daraus entstanden. Und jetzt? Hätt ich einfach gerne Nachschub.
Nur: Weder Hersteller noch Name standen auf der Stoffkante. Ein Schätzchen vom Stoffmarkt eben.
An einem der vielen, vielen Stände ergattert - vor über einem Jahr. Was tun?


Einfach die fragen, die sich mit so etwa auskennen: die Näh-Blogger und Stoff-Süchtigen!
Ich hab' dieses Bild letzte Woche bei Instagram hochgeladen - und zack, eine Stunde später hat sich die liebe Scharly gemeldet, die nicht nur wusste, dass David Walker den Stoff designt hat, sondern dass er Teil einer ganzen Kollektion ist... Wie wunderbar das doch ist. Vernetzt sein mit Menschen, deren Herz genauso hüpft, wenn sie ein schönes Stöffchen sehen.

Zum Glück ist die ganze Stoff-Kollektion schon ziemlich vergriffen, sonst würd ich doch glatt schwach werden. Und müsste großzügig ordern. Geht aber nicht mehr. Darum: Falls noch jemand ein halbes Meterchen von den Vögelchen in türkis rumflattern hat? Und den selbst nicht mehr horten mag? Ich würd mich doch sehr über eine Mail an freude@schoenstebastelzeit.de freuen.

Ja, ich mag sie wirklich - die Vögelchen. Und deswegen feiert die schoenstebastelzeit heute auch ihre Premiere bei der Aktion "mittwochs mag ich" auf dem Blog von Frollein Pfau. Ich bin mir sicher, die Vögelchen sind dort in allerbester Gesellschaft.

Eine schöne Woche wünsch ich Euch!
Hier in Süddeutschland ist sie ja wunderbar kurz!
Denn morgen ist hier Feiertag - und wir lassen unsere Papas hochleben!

Eure
katja

Stoffe:
free spirit / geht together by david walker
beschichtete baumwolle / hilco
Schnitt:
freebook "kulturtüte" / the (b)logbook / carolin schubert

Dienstag, 27. Mai 2014

Die Tasche mit der Lasche

Eine Frage war früher selbstverständlich.
An keiner Supermarktkasse kam man ohne sie vorbei.
Sie gehörte zum Standardrepertoire jeder Kassiererin: Wolln Se ne Tüte?
Mal wurde es einem entgegen geschmettert, mal mürrisch gemurmelt.
Denn es war eine rein rhetorische Frage. Denn jeder nahm, sie die Tüte.
Nur die alte Dame nicht, die die Hauptrolle spielte in einem Comic.
Mit Gehstock stand sie an der Kasse, die Haare zum Dutt gebunden.
Und ihr Antwort auf den Kassen-Klassiker war eine ganz unerwartete:
"Nein, Frollein, wenn ich um die Uhrzeit schon kiffe, vergess ich wieder alles!"

Jetzt bin ich natürlich kein Teenager mehr wie damals.
Und Plastik an der Supermarktkasse kostet heute zum Glück Geld.
Aber ich muss zugeben: Über diesen Kalauer schmunzeln muss ich trotzdem noch.
Und er kam mir wieder in den Sinn, als ich dieses Geschenk genäht habe:


Eigentlich ist die Tasche mit der Lasche eine Tüte. Eine Kulturtüte. Ein pfiffiger Kosmetikbeutel also.
Carolin Schubert von "The (B)Logbook" hat sie erfunden - und ein tolles Freebook dazu geschrieben.
Die Kulturtüte gibt's bei ihr gleich in zwei Größen. Ich hab' mich für die Kleine entschieden.
Und weil's ein Konfirmationsgeschenk werden sollte, daraus eine Lunchbox für die Schule gemacht.


Die Lasche ist im Original aus Filz und auf beiden Seiten mit KamSnaps an der Tasche befestigt.
Ich hab' einfach aus Futter- und Außenstoff eine Lasche genäht - und zwar mit etwas mehr Länge.
So lässt sich die Lasche nämlich prima in einen Stifte-Halter verwandeln.


Aufgeklappt sieht man, dass in der Lunchbox ein ordentliches Vesper Platz hat.
Locker passt ein Sandwich rein, dazu noch etwas Obst und Gemüse.
Und weil das Futter aus beschichteter Baumwolle ist, kann auch nichts auslaufen.


Das rote Wachstuch passt wunderbar zum tollen Swafing-Stoff "my leni bird love".
Und das grüne Schrägband peppt das Ganze zusätzlich noch etwas auf.
Das kleine Täschchen in der Lunchbox? Hab' ich zusätzlich schnell genäht.
Denn darin versteckt sich, was große Fräuleins ungern in Schultaschen rumfahren haben.


Ein kleiner Vorrat an Tampons - schick verpackt, und somit komplett unauffällig.
Unser kleines Fräulein von Schneck ist ja noch Lichtjahre von der Teenagerzeit entfernt,
so auf jeden Fall kommt es uns vor. Aber ich hab' mir von Teenagermamas sagen lassen,
dass so ein kleines Hygiene-Täschchen wirklich ein tolles Mini-Geschenk ist.


Um zurück zur Lunchbox zu kommen: Hier noch einmal ein Blick auf die Stoff-Lasche.
Festgenäht habe ich sie einfach mit dem Schrägband, dann einmal nach unten geklappt.
Und erneut noch einmal festgesteppt, nah am Schrägband. So entsteht die Halterung für den Stift.


Und? Wie gefällt sie Euch? Die zur Lunchbox verwandelte Kulturtüte?
Ich schick das farbenfrohe Täschchen jetzt auf jeden Fall mal beim Creadienstag vorbei.

Es ist übrigens nicht nur bei der einen Kulturtüte geblieben.
Denn der Schnitt macht definitiv süchtig.
Und ist eine tolle Alternative zur klassischen Kosmetiktasche.
Wie meine zweite Kulturtüte aussieht?
Ich zeig' Sie Euch morgen - versprochen.
Nur so viel: Komplett anders als die hier.
Dabei hab' ich nur andere Stoffe vernäht.

Und wenn ihr an der nächsten Supermarktkasse steht,
vielleicht sogar mal wieder etwas länger warten müsst,
weil vor Euch eine ältere Dame nach Kleingeld kruschtelt,
dann stellt Euch einfach vor, was sie wohl antworten würde,
wenn die Kassiererin jetzt fragen würde: "Wolln Se ne Tüte!?!?"

Eure
katja (die antworten würde: "Ja, aber 'ne Kultur-Tüte büdde!")

Stoffe:
my leni bird love / lila-lotta / sandra prüßmeier-gonzáles
beschichtete baumwolle / hilco
Schnitt:
freebook "kulturtüte" / the (b)logbook / carolin schubert

Dienstag, 20. Mai 2014

80 sind die neuen 100

Du hast Versatz an Passe und am Kragen!
Stand da neulich unter einem meiner Profilbilder bei Facebook.
Darauf trage ich eine selbst genähte Jacke. Mit Passe und Kragen.
Und es stimmt. Ich hab' Versatz. Nicht nur ein bisschen. Sondern ein bisschen viel.
Ein halber Zentimeter am Kragen, die Hälfte davon dann auch noch an der Passe.
Aber ich hab's nicht mehr aufgetrennt. Und kann trotzdem ruhig schlafen.
Warum? Weil es nicht besser geworden wäre durchs Auftrennen.
Darum! Und: ISMIREGALICHLASSDASJETZTSO!

Ich kämpfe gegen den Perfektionismus, das muss ich zugeben!
Ich mag es, wenn Naht auf Naht sitzt. Ich nirgends mogeln oder begradigen muss.
Aber manchmal verrennt man sich auch. Und macht ein Teil nicht unbedingt besser,
nur weil man noch mal zwei Stunden dran rum fummelt!
Das musste ich auch bei einem Projekt einsehen,
das mir besonders am Herzen lag - meinem Muttertagsgeschenk:


Eine "Frau Charly" sollte es werden. Quasi ein Hoodie ohne Pullover unten dran.
Perfekt für meine Mutti, die bei Wind und Wetter ihre Runde mit dem alten Hundeherrn dreht.
Denn sie wohnt dort, wo "ein Dreivierteljahr Winter und ein Vierteljahr kalt" ist.
So definierte zumindest mein Opa, der aus dem sonnenverwöhnten Baden stammte,
immer den Wohnort meiner Eltern im höher gelegenen Schwarzwald.
Den gut gehüteten "on a tuesday"-Stoff angeschnitten. Ösen reingeklopft.
Argh! Erster Fehler! Falsch herum! Die Rillen müssen eigentlich innen liegen!
Aber nur wegen der Ösen noch mal zuschneiden? Ach nööö....

Dann dachte ich, ich bin besonders schlau - und setz die Ösen einfach tiefer.
Warum sollten die auch laut eBook so nah an den Rand der Mütze?
Geht doch so viel besser zum Nähen, kein Gepfriemel mit der Overlock,
sondern rasantes Passieren der Engstelle zwischen Öse und Stoffrand.
Dann, beim Nähen des Schlauches für die Kordel fällt der Groschen:
Meine Ösen sitzen definitiv zu tief für den Kordel-Tunnelzug. OMG!
Aber was soll's? Näh ich halt noch einen Tunnelzug - allerdings in neutraler Farbe.


Wie wenn Ösen-Fauxpas und Tunnel-Misere nicht gereicht hätten,
gesellte sich gleich noch ein Problem dazu: ein Knoten im Kopf.
Und zwar einer von kapitaler Größe. Wie bitte näht man das Teil so zusammen,
dass aus zwei Mützen eine wird - und man trotzdem noch zum einen Loch rausschauen,
und zum anderen Loch reinschlüpfen kann? Ich verstand einfach nicht, was Nina beschrieben hatte.

Ich nähte es so zusammen, wie ich dachte, es sei richtig. War es aber nicht.
Also trennte ich noch mal auf.  Ähmm, nein. Ehrlich? Okay Ich hab die Naht einfach abgesäbelt.
Dann steckte ich es mit Heftnadeln zusammen. Wendete es auf die falsche Seite.
Aber das Licht wollte mir immer noch nicht aufgehen.
Kurzum: Ich bin mit halbfertiger Mütze dagestanden - am Muttertag, vor Mutti.
Und mit riesengroßen Fragezeichen in den Augen. Wie zum Teufel?!?!?

Die Lösung ist so simpel - und doch sehr schwer zu beschreiben,
daher hab' ich einfach mal mitfotografiert für Euch:


Ich hab' Innen-Mütze (links) und Außenmütze auseinander gezogen (das Guckloch ist da, wo sie aneinander genäht sind). Dann hab ich mir die Außenseiten nach oben gelegt - mit der schönen (rechten) Seite nach oben. Die beiden Nahtkanten hab ich dann sowohl von Innen-Mütze als auch Außen-Mütze aufeinander gelegt - und zwar so, dass die schönen Seiten der Stoffe zueinander zeigen (also rechts auf rechts). Und schon konnte es mit der Näherei losgehen! Mit Stecknadeln geheftet habe ich gar nichts - sondern immer nur den Stoff nachgezogen, und so nach und nach unten die Schlupfwendung verschlossen! Aber ACHTUNG: Die Wendeöffnung nicht vergessen! Ist mir zum Glück nur fast passiert. Das wäre ja noch die Krönung gewesen! Vor lauter Euphorie durchgerattert!

Mütze gewendet, gebügelt - und glücklich gewesen!
Manchmal tun's eben auch die 80 Prozent!
Weil man selbst der einzige ist, der die fehlenden 20 Prozent bemerkt!
Wer nicht weiß, dass eine Öse auf der schönen Seite keine Rille hat,
wird nicht merken, dass diese hier falsch drin sitzen!
Wer nicht weiß, dass die Kordel gleich vorne am Gesichtsausschnitt laufen sollte,
wird denken, dass die süße Kräuselnaht absolut gewollt ist!
Wer nicht weiß, dass die Mütze noch zwei Zentimeter länger sein soll,
wird nicht merken, dass ich an der Schlupföffnung eine falsche Overlocknaht
einfach abgeschnitten habe, anstatt sie mühsam aufzutrennen.

Meine Mutti hat jetzt nicht irgendeine Kapuze. Sondern eine Kapuze mit Geschichte.
Und das wiederum macht sie dann trotz aller Hürden zum perfekten Muttertagsgeschenk.


Schick, so eine gerillte Öse, nicht?
Je öfters ich das sehe, umso mehr kann ich mich daran gewöhnen!

Kreativ war diese Tüftelei auf jeden Fall - finde ich!
Und deswegen reihe ich mich ein in die lange Schlange beim Creadienstag!
Ich bin ja schon gespannt, ob wir heut die 400-Creadienstag-Blogger-Marke knacken!

Eine herrlich unperfekte Woche wünsch ich Euch!
Lasst einfach fünf mal gerade sein!

Eure
katja

PS: Die Jacke - samt Versatz - zeige ich Euch natürlich auch noch hier im Blog!
Nicht nur ihr müsst da geduldig sein. Ich auch. Sie ist nämlich ein absolutes Lieblingsteil.
Aber noch ein klitzekleines bisschen geheim - so wie das halt nun mal mit Probenähprojekten ist.
Doch wer mir auf facebook folgt, der weiß, an was ich seit Ende April nebenher arbeite...

Stoffe:
"on a tuesday" von lillestoff / design: pamela hiltl 
Schnitt
"Frau charly" von "hedi näht" / nina verhoeven

Montag, 12. Mai 2014

12 von 12 im Mai

Hang on a second.
Zwölf mal hab' ich das gerade gelesen.
Auf dem Bildschirm meines Laptops.
Darunter dann zwei Zahnrädchen, die ineinander greifen.
Und rattern, rattern, rattern, rattern, rattern und rattern.
Bildbearbeitung online kann manchmal ganz schön mühsam sein.
Tja, und da hing ich dann. Vorm PC. Und mir war's spontan nach einem Snickers.
Ihr wisst schon: Wenn's mal wieder länger dauert. Aber das Motto passt zum Tag.
Denn heut' hat alles ein bisschen länger gedauert. Montagsblues eben.
Ein Tag, genauso launisch wie das Wetter heute.

Ihr wollt wissen, was los war im Haus der Familie von Schneck?
Dann schaut sie Euch an, unsere

12 von 12 im Mai


Schmökern statt Schnellstart. 
Kein Wunder, nach zwei langen Abenden am Wochenende. 
Da wollte heute morgen keiner früh raus. 
Der Herr musste, weil die Arbeit rief. 
Wir Mädels haben uns noch einmal unter die Decke gekuschelt. 


Frühstück mit Herz. 
Und vor allem leckerem Brot. 
Selbst gebacken von der Oma von Schneck. 


Was macht man bei miesem Wetter?
Gute Laune schaffen, und in Farben schwelgen. 
Hilco ist von uns nur einen Katzensprung entfernt. 
Und ich war schon ewig nicht mehr dort. 


"Moment? Ob der Fly auf Jersey von Hamburger Liebe noch vorrätig ist?
Das muss ich erst nachschauen. Bleiben Sie doch kurz dran!"
Da hat das kleine Fräulein wohl beim Stoffhändler in der Spielecke
kurz mal das Telefonat nachgespielt, 
das sie ein paar Minuten vorher zu Hause gehört hatte. 


Das große Fußballsammelfieber ist hier noch nicht ausgebrochen. 
Uns reicht immer die kleine Variante - mit den Karten vom Supermarkt.
Heut den ersten Schwung mitbekommen, und gleich meine Lieblingskarte gezogen. 
Ja, die Frau von Schneck ist Jogi-Fan. Da steh ich dazu. 
Und nach einem Gurkenkick ist das Trainer-Interview mein Highlight. 


Hortensien sind wundervolle Pflanzen. 
Nur hab ich keinen grünen Daumen. 
Und so traumhaft schön sehen sie bei uns meist nur kurz aus. 
Nämlich direkt nach dem Kauf im Gartencenter. 
Wir wollen's trotzdem mal wieder zusammen versuchen. 


Was dem kleinen Fräulein von Schneck der Mittagsschlaf, 
ist meine kleine Pause. Heute war sie lila. Mit Schokolade. 
Drunter des Fräuleins Füße. Das Muttertagsgeschenk aus der Kita. 
Ich hatte ja etwas geahnt. Denn das Fräulein hatte schon geplaudert. 
"Fußabdrücke" hätten sie gemacht. "Das hat gekitzelt, Mama!"


Jaaaaa, Hilco hatte noch ein bisschen Fly. Aber der blaue ist jetzt aus. 
Tut mir leid. Ich konnte einfach nicht widerstehen. 
Daheim drehten die Vögelchen gleich 'ne Runde in der Waschmaschine, 
und jetzt trocknen sie, und trocknen sie, und trocknen sie...


Kein Wunder, dass kein Stöffchen trocken wird. 
Bei dem Mistwetter vorm Fenster. 
Aber es hat auch was Gutes: 
Bei Regen sieht man den ganzen Blütenstaub nicht. 


Warum wird geschlafen?
"Damit ich nachher wieder fit bin!"
Und das war das Fräulein nach ihrer Schlummerpause, 
und wollte erst einmal eine Runde Verstecken spielen. 


Habt ihr gestern meinen großen Lauschangriff gesehen?
Mein Foto bei Instagram?
Mit Ohren so groß wie Rhabarberblätter?
Es waren tatsächlich Rhabarberblätter. 
Und aus den Stangen wurde heut leckerer Sirup. 


Ein Grund, warum ich mein Nähzimmer liebe:
Ich habe einfach den besten Ausblick. 
Vor allem, wenn sich der Tag so verabschiedet. 



Mittlerweile ist es längst dunkel da draußen.
Aber draußen ist ein gutes Stichwort.
"Draußen nur Kännchen" heißt nämlich der Blog von Caro.
Sie vereint jeden Monat alle, die am Zwölften zwölf Bilder vom Tag schießen.
Und somit hüpf ich dort noch schnell vorbei.

Dann dreh' ich die Heizung auf. Nicht, weil ich kalte Füße habe.
Sondern weil ich morgen gern trockene Stöffchen hätte. Es ist Nähtag!

Eine wundervolle Woche wünsch ich Euch!
Eure
katja









Freitag, 9. Mai 2014

Danke! Thanks! Merci! Grazie!

Darauf war ich ja so gar nicht vorbereitet!
Die schoenstebastelzeit hat einen Award bekommen, den Liebster Award!
Heißt: Die schoenstebastelzeit ist ein Lieblingsblog!
Man schreibt und bloggt ja die meiste Zeit so vor sich hin.
Mal mit Feedback. Meist aber jedoch ohne große Rückmeldungen.
Und fragt sich so manches Mal: Interessiert's überhaupt jemanden da draußen?
Ein Blick in die Statistik versöhnt dann in der Regel.
Die verrät mir nämlich auch: Ja, die schoenstebastelzeit wird gelesen.
Ich freu mich auf jeden Fall riesig über den Liebster Award!
Und sag ein herzliches Dankeschön der lieben Nähbrumsel.
Denn kein Award ohne denjenigen, der ihn verleiht.

Der Liebster Award ist ein Wanderpokal, der schon seit einiger Zeit im Netz weitergereicht wird. Natürlich kann man unterschiedlicher Meinung über diese Awards sein. Manche bezeichnen sie gar sogar als Spam. Aber das Ziel des Liebster Awards ist mir sympathisch. Es geht darum, Blogs, die noch nicht allzu lange am Start sind, bekannter zu machen. Er funktioniert nicht anders wie ein Kettenbrief: Man wird nominiert, beantwortet einen Strauß voller Fragen. Und dann reicht man den Liebster Award weiter. Im Idealfall an Blogger, die auch noch nicht jahrelang in der Szene unterwegs sind.

Fünf an der Zahl werde ich am Ende des Postings nominieren.
Und ihnen fünf Fragen stellen, über denen ich drei Nächte lang gebrütet habe.
Elf Fragen habe ich für die Nähbrumsel beantwortet. Richtig. E-L-F.
Ja, ganz schön viel. Nicht nur zum Antworten. Sondern auch zum Lesen.
Deswegen habe ich beschlossen, beim Weiterreichen die Fragen zu reduzieren.

Aber ihr müsst jetzt da durch - genauso wie ich. Daher präsentiere ich Euch das Posting auch zum Start ins Wochenende. In der Hoffnung, ihr habt Zeit für eine Tasse Tee und eine Schmökerstunde. Kekse stehen parat? Tee dampft in der Tasse? Wunderbar!

schoenstebastelzeit antwortet der Nähbrumsel


1. Was ist Dein Lieblingsstoff?
Es gibt ihn nicht, den Lieblingsstoff schlechthin. Viel zu groß ist die Auswahl an wunderschönen Stoffen. Das sieht man an meiner Stoffsammlung, die immer weiter wächst und wächst und wächst, weil ich manchem Stoff einfach nicht widerstehen kann. Meist geht mir das so bei den Designs von Susanne Firmenich (Hamburger Liebe). Jerseys kaufe ich gerne von Lillestoff - die ihre Stoffe von  ganz wunderbaren Designern wie etwa Pamela Hiltl (enemenemeins) oder Sandra Prüßmeier-Gonzales (Lila-Lotta) entwerfen lassen.

Auch ein Herzensstoff: Die Nähenisttoll-Kollektion von Hamburger Liebe
Baumwolle mag ich gerne bunt, und ich freu mich riesig auf die Surprise-Serie von Andrea Müller (Jolijou) von Swafing. Und die "Love Boats" von Anke Cherry-Picking tragen diesen Namen völlig zu recht. Ein Stoff ist aber nicht immer nur wegen seines Designs schön. Ich mag es, wenn er sich einfach gut anfühlt. Und gut verarbeiten lässt. Bei der Wäsche nicht schrumpft, und Kinderkleidung nach vielen Runden in der Waschmaschine immer noch ihre strahlenden Farben hat. Das Tüpfelchen auf dem i ist dann Bio-Qualität.

2. Was war Dein erstes Projekt?
Adventskalender-Säckchen aus Jute (was für eine Sauerei beim Zuschnitt und Nähen!) für den heutigen Herrn von Schneck. Dafür habe ich die Nähmaschine ausgepackt, die mir meine Eltern mal zu Weihnachten geschenkt hatten. Danach verschwand die Nähmaschine wieder auf dem Dachboden. Richtig angefangen zu nähen habe ich vor etwa fünf Jahren. Erst Filztäschchen für Handys, dann erwischte auch mich das damals grassierende Tilda-Fieber. Kinderkleidung nähe ich seit gut eineinhalb Jahren - erst nur für das kleine Fräulein von Schneck. Seit Anfang des Jahres kann man ein Unikat von schoenstebastelzeit aber auch kaufen.

3. An welches Projekt hast Du Dich noch nicht getraut?
Darf ich im Plural antworten? Da gibt es so viele. Nähmonster nenne ich sie. Aber ich bezwinge einfach eins nach dem anderen - wie etwa hier die vorher noch nie genähte Paspel. Aber Hosen - also richtige Hosen samt Bund und Reißverschluss und Einstecktaschen vorne - hab' ich noch nie genäht. Und ich bin mir sicher, das werde ich so schnell auch nicht tun. Zu viel Fisselkram, vor allem in den kleinen Größen.

4. Dein Lieblingsutensil ist...
...mein Rollschneider - samt Schneidematte und Quilt-Lineal auf dem Zuschneidetisch. Darauf möchte ich wirklich nicht mehr verzichten. Vorbei die Zeiten, in denen ich auf dem Boden kniend und robbend zugeschnitten habe.


5. Welches Buch hast Du Dir zuletzt gekauft?
"Morgen kommt ein neuer Himmel" - und ich gebe zu: Ich bin ein Cover- und ein Klappentext-Buchkäufer. Gefällt mir beides, schlage ich zu. Allerdings kaufe ich in letzter Zeit fast nur noch eBooks. Denn ich verschlinge Bücher, weil ich selten einschlafen kann, ohne ein paar Zeilen gelesen zu haben. Damit unser Bücherregal nicht genauso schnell wächst wie meine Stoffsammlung, bin ich vor über einem Jahr auf den eReader umgestiegen.

6. Wovon träumst Du für Dein Hobby?
Dass mein Antrag auf Tageszeitverlängerung endlich bewilligt wird.
Ich gehe viel zu oft viel zu spät ins Bett - und meine To-Sew-Liste wird trotzdem immer länger.


7. Was willst Du Dir als nächstes anschaffen?
Think big! Daher sage ich nun ganz frech: eine Stickmaschine oder eine Covermaschine. Beides finde ich toll. Aber beides hat seinen Preis. Und kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Denn bevor so ein Maschinchen rattert, muss man erst mal den Umgang mit ihr lernen. Ich alter Lemming musste mir ja auch unbedingt einen Plotter kaufen. Und nun? Liegt er immer noch da - unangetastet wohlgemerkt. Weil ich das Programm noch auf den PC laden muss. Dort aber vorher Speicherplatz freiräumen muss. Das wiederum erfordert eine neue externe Festplatte... Yippieyayayippieyippieyeah - es gibt einfach immer was zu tun.

8. Da kann ich nicht widerstehen...
....wenn mein kleines Fräulein von Schneck zu mir kommt, ihre Superschnute zieht, mich von unten mit ihren bergseeblauen Augen anschaut und "büddebüddebüdde" sagt.

9. Ich mag es überhaupt nicht, wenn... 
...jemand Inspiration mit Kopie verwechselt. Natürlich holen wir uns alle unsere Anregungen im Netz, dafür ist es ja da - und nicht zuletzt bloggen wir ja alle auch deswegen: um Ideen weiterzugeben, von schönen Dingen zu erzählen. Aber ich bin ein großer Freund von Fairplay. "Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füg auch keinem andern zu", lautete schon das Credo meiner Großmutter. Und ich finde, so sollten wir uns auch im Netz verhalten. "Respect designers ideas" - diesen Aufruf hat Anke von Cherry-Picking schon vor einiger Zeit gestartet. Verlinkt, wenn ihr ein Freebook benutzt habe. Gebt Quellen an. Und: Bezahlt für ein eBook - denn derjenige, der es zum Kauf anbietet, hat viel Arbeit, Zeit und - ja, sicherlich auch Liebe - ins Projekt gesteckt. Kurzum: Benutzt die Ideen der anderen einfach nur so, wie ihr es gerne hättet, dass andere mit Euren eigenen Ideen umgehen.

10. Warum hast Du mit Bloggen angefangen?
Kurz vor der Geburt des kleinen Fräuleins von Schneck war Bloggerhausen für mich noch ein komplett unbekannter Ort. Ich las einige Blogs - einfach als stille Leserin. Ich holte mir vor allem Nähtipps online. Und entdeckte nebenbei so immer weitere, tolle Blogs, auf denen ich mich festlas. Ich gebe offen zu: Ursprünglich wollte ich Bloggen, um Werbung für meine selbstgenähten Sachen zu machen. Aber das widersprach meinen Lesegewohnheiten: Denn am liebsten lese ich selbst die Blogs, die nicht nur etwas verkaufen wollen. Sondern bei denen man auch hinter die Kulissen blickt, etwas über den Blogger erfährt. Mittlerweile läuft mein kleines Label im Leben 1.0 schon so gut, dass ich die Pläne, einen kleinen Online-Shop zu eröffnen, sogar auf Eis gelegt habe. Gebloggt wird jetzt, weil es Spaß macht, weil ich gerne schreibe. Und es faszinierend ist, immer wieder auf Menschen zu treffen, mit denen man offensichtlich auf einer Wellenlänge liegt, obwohl man sich im Leben 1.0 noch nie getroffen hat.

11. Wer inspiriert Dich am meisten?
Ich kann nicht sagen: dieser eine bestimmte Blog ist für mich "the one and only" und damit unerschöpflicher Quell von Inspirationen. Dafür gibt es viel zu viele interessante Seiten im Netz. Wenn ich durch Instagram scrolle, bin ich immer wieder baff, was für tolle Ideen dort zu finden sind. Bei Pinterest darf ich mich gar nicht allzu oft einloggen, sonst verbringe ich die Abende damit, Ideen zu sammeln wie ein Eichhörnchen im Herbst die Nüsse. Manches sieht man, und beschließt: "Ohja, da will ich auch unbedingt mal ausprobieren!" Anderes sieht man, denkt: "WOW!" Und weiß aber jetzt schon: Passt zu dem anderen Blogger super, zu mir selbst aber gar nicht!

Uuuuund? Genauso geschafft wie ich nach dem Antworten?
Aber die Fragen waren ganz schön knifflig!
Gut gemacht, liebe Nähbrumsel!
So haben die anderen auch etwas über mich erfahren!

Folgende fünf Blogs nominiere ich für den Liebster Award.


Kerstin von Keko-Kreativ
Kerstin hat anfangs des Jahres wie ich beim Nähwettbewerb von Lillesol&Pelle teilgenommen. Gewonnen haben wir beide nicht - aber beim Klicken durch die Wettbewerbsteilnehmer festgestellt, dass wir so manches gemeinsam haben: Wir wohnen nicht weit voneinander entfernt, haben ein Faible für klare Linien und scharfe Fotos - und erst vor wenigen Tagen haben wir uns im Leben 1.0 auf ein Käffchen getroffen. Was das Tollste daran war? Sie war genauso, wie ich sie online kennengelernt hatte.

Kathrin und Min vom Blog "Von Äffchen und Schneckchen"
Seit Anfang des Jahres bloggen Kathrin und Min unter diesem Namen. Kennengelernt habe ich die beiden über Instagram. Mein Lieblingsnähprojekt auf dem noch jungen Blog, der grad eifrig Leser gewinnt: Das Geburtstagskleid fürs Schneckchen.

Carmen und Saskia von "Herzallgäuerliebst"
Ganz viel Heimatliebe steckt im Blog von Carmen und Saskia, der die Tage erst sein Einjähriges gefeiert hat. Ich fühl mich auf der Seite der beiden immer wohl - irgendwie gut aufgehoben. Es wirkt alles wunderbar authentisch. Und strahlt eine gewisse Allgäuer Gemütlichkeit aus.

Lisa vom Blog "Liese näht"
Eine wunderbare Hasenvorlage hat Lisa dieses Frühjahr gepostet. Bei uns ziert sie schon ein Shirt des kleinen Fräuleins. Und ich bin mir sicher, die Hasen werden nächstes Jahr zu Ostern wieder Karriere machen - wieder als Applikation? Oder als Holzhase wie bei Lisas Original? Wir werden sehen.

Grüße in die Schweiz: An den lieben Kleefalter
Wer hinter Kleefalter steckt, das erfährt man beim Klicken durch den Blog leider nicht. Allerdings stößt beim Stöbern auf viele schöne Projekte - daher klicke ich dort immer wieder mal vorbei.

Und hier kommen meine fünf Fragen an Euch: 

  1. Nachtigall oder Eule: Hast Du morgens am meisten Power oder spät abends?
  2. Profi oder Autodidakt: Hast Du je einen Nähkurs besucht oder Dir alles selbst beigebracht?
  3. Halb leer oder halb voll: Bist Du ein optimistischer Mensch oder eher pessimistisch?
  4. Sommer oder Winter: Welche Jahreszeit magst Du am liebsten?
  5. Stadt oder Land: Wo wohnst Du? Und was magst Du an Deiner Lebensform?
Vielleicht mögt ihr Euch ja die Zeit nehmen,
die Fragen beantworten, und fünf weitere Blogger nominieren!
Ich würde mich freuen, ein bisschen mehr über Euch zu erfahren!

Und verleihe allen, die bis hier unten durchgehalten haben,
den "Langstreckenleser"-Award! Vielen Dank fürs Schmökern!

Auf bald!
Eure
katja

Dienstag, 6. Mai 2014

Sind wir nicht alle ein bisschen bloomy?

Miniminiminimini.
Sagt das kleine Fräulein von Schneck immer.
Und zwar dann, wenn es Zucchini auf dem Teller hat.
Oder Paprika. Oder Möhren. Oder Fenchel. Oder Lauch.
Miniminiminimini kann man probieren, ohne dass man ohnmächtig vom Stühlchen fällt.
So zumindest ist unser Deal. Und sie ist wirklich sehr genau, meine Mini.
Wie miniminiminimini so ein Stückchen Gemüse wirklich sein kann, das habe ich von ihr gelernt.
Miniminiminimini, das hab ich die Tage auch gedacht,
als ich eine kleine Babykollektion genäht habe.
Und das, obwohl ich nicht einmal die kleinste Größe zugeschnitten habe.
Sondern 68. Heißt also: Es geht noch kleiner - mindestens drei Größen.
Das wäre dann miniminiminiminiminiminimini.


Wer Babykleidung verschenkt, möchte ja, dass sie möglichst lange passt.
Daher rate ich immer dazu, etwas größer nähen zu lassen - und idealerweise Teilchen,
an denen die Eltern möglichst lange Freude daran haben. So wie an dieser Tunika.


Am Anfang kann das Babymädchen sie als Kleidchen tragen,
später ist es dann einfach ein gemütlicher Long-Pullover.
Die Seiten-Einsätze sind keine Taschen, sondern sehen einfach nur schick aus.
Und damit das Halsbündchen nicht über den zarten Babykopf gezogen werden muss,
hat die Tunika sogar eine Knopfleiste. Den Schnitt werd' ich sicherlich bald wieder nähen.

Ist der Stoff nicht wie gemacht für kleine Mädchen?
"I'm in love with Josefine" - das hab ich die Tage ja auch schon auf Instagram verkündet.
Das Design ist so herrlich retro, aber überhaupt nicht kitschig - und das auch noch in Traumfarben.
Und so wird nun noch ein weiteres Mini-Mädchen bald "Josefine" tragen.
Dieses Mal als Pumphose - kombiniert mit Mini-Mützchen und Halstuch.


Gar nicht so einfach, die Mini-Mode richtig in Szene zu setzen. Ganz ohne Model.
Aber ich hab' schon eines im Blick. Es hat zwar schon über 30 Jahre auf dem Buckel.
Zu alt für eine Karriere als schoenstebastelzeit-Model ist es jedoch noch lange nicht.
Es ist nämlich eine Babypuppe. Nicht irgendeine, sondern meine, mit der ich schon als Kind gespielt habe.
Und die noch bei meiner Mutter im Spiele-Schrank liegt. Bald wird sie zu uns umziehen.
Was natürlich auch das kleine Fräulein freuen wird.

Aber noch ist Baby-Model nicht am Start, und daher musste heute Elmar posieren.
Zierlich ist er, der Lieblingsbär vom Fräulein von Schneck.
Aber ich finde, er hat seinen Job ganz wunderbar gemacht.
Und die Mütze sieht bei ihm aus wie ein blumiger Friesen-Regenhut.


Jetzt muss ich mich aber sputen - und ganz schnell die josefinige Blumenpracht beim Creadienstag verlinken. Ich hab mir übrigens noch drei Meter des Streichelstöffchens gesichert. Der geht nämlich nicht nur für miniminimini, sondern auch für größere Fräuleins - finde ich! Sind wir nicht alle ein bisschen bloomy?

Eine farbenfrohe Wochenmitte wünsch ich Euch!
Wer keine Blümchen auf Shirt oder Hose trägt, geht einfach welche kaufen!
Sie machen auch auf dem Tisch froh. Oder im Büro, in der Küche. Und auf der Terrasse sowieso.

Eure
katja


Stoffe:
"josefine" von lillestoff / design: pamela hiltl 
feinrippbündchen über michas stoffecke
Schnitte:
Mini-Lou von ki-ba-doo / frau liebstes
pumphose frida / das milchmonster
wendezipfelmütze / klimperklein
halstuch / eigener schnitt