Sonntag, 30. März 2014

Stunde geklaut - Hase geschenkt!

Ich fühl mich heute betrogen.
Um etwas ganz Wertvolles.
Nämlich um Zeit. Noch schlimmer - um Schlafenszeit.
Diese Zeitumstellung ist einfach nicht mein Ding.
Ich brauche immer ein paar Tage, um wieder in den Takt zu kommen.
Gerade im Frühjahr, wenn einem diese eine Stunde gemopst wird.
Morgens komm ich dann nicht raus aus dem Bett,
und abends fühle ich mich wie ein Duracell-Häschen.

Womit wir schon beim Thema wären: den Hasen!
Besser gesagt der Verpackung für meine Mümmelmänner,
die ich Euch am Dienstag beim Creadienstag präsentiert habe.
Die Hasenbobbeltüten haben eingeschlagen wie eine Bombe.
Und ich krieg' jetzt noch ganz rote Wangen, wenn ich an Eure liebe Post denke!
Den ganzen Tag über flatterten liebe Grüße in mein Mailpostfach! Der Wahnsinn!
Allerliebsten Dank für all die netten Worte auf allen Kanälen! Ihr seid der Knaller!

Hach, und weil geteilte Freude einfach auch doppelte Freude ist,
gibt's nun einfach ganz spontan und ohne viel Schnickschnack eine kleine Verlosung.


Gewinnen könnt ihr meinen kunterbunten frühlingsfrischen Osterhasen.
Genäht aus dem wunderschönen Riley-Blake-Designerstöffchen.

Weil wir dieses Wochenende aber alle mit 60 Minuten weniger auskommen müssen,
und zudem die Frühlingssonne nach draußen lockt,
startet das Gewinnspiel ausnahmsweise ausschließlich auf der facebook-Seite von schoenstebastelzeit.

Mitmachen ist ganz einfach: Klickt Euch --> HIER! auf die facebook-Seite und hinterlasst unter dem Foto mit dem kunterbunten Osterhasen einen Kommentar. Wer mag, darf mir gerne noch verraten, wo der Hase bei Euch ein neues Zuhause finden würde: Im Kinderzimmer? Im Esszimmer auf der Eckbank? Im Garten? Auf dem Autositz als Beifahrer? Allerdings ist das kein Teilnahmekriterium. Jeder Kommentar zählt. Wie gesagt: Schnell soll's gehen dieses Wochenende. Ach ja, und natürlich freu ich mich, wenn ihr ein Däumchen hinterlasst - so Euch gefällt, was ihr auf der facebook-Seite von schoenstebastelzeit seht.

Und weil ich's immer schade finde, wenn es nur einen großen Gewinner gibt,
pack' ich noch einen kleinen Trostpreis obendrauf:
ein Dreier-Set der Hasenbobbeltüten - wahlweise in bunt oder natur.


Also - schnell bei facebook vorbei geklickt. Und dann aber wieder hinaus mit Euch.
In die Sonne. Und in den Liegestuhl. Die geklaute Stunde wieder aufholen.

Ich reich' Euch (m)eine Hasenpfote!
Denn die soll ja bekanntlich Glück bringen!

Liebe Sonntagsgrüße schick ich Euch!
Eure
katja

* DIE TEILNAHMEBEDINGUNGEN *
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnehmen können nur Personen ab dem 18. Lebensjahr und mit Wohnsitz in der EU. Die Verlosung endet am Dienstag, 1. April, um 24.00 Uhr. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Ich lose die Gewinner am Mittwoch aus - und geben sie dann über die facebook-Seite von schoenstebastelzeit bekannt.

Dienstag, 25. März 2014

Ein Häschen - natürlich in pink, bitte!

Soll ich Dir was mitbringen?
Eine Frage, die es in sich hat.
Vor allem, wenn man sie einem Mädchen stellt.
Einem Mädchen, das zweieinhalb Jahre alt ist.
Und das ganz genau weiß, was es will.

"Ein Auto in pink" lautete kürzlich mein Auftrag,
als ich zum Einkaufen in die Stadt gefahren bin.
Da stand ich dann, in Stuttgarts größtem Spielzeugladen.
Um mich herum zig Autos. In zig Farben. Aber keines in P-I-N-K.
Nach diesem Dilemma hatte ich mir vorgenommen, gar nicht mehr zu fragen.
Aber man wird ja schnell rückfällig in solchen Dingen. Und so flötete ich am Sonntag,
als ich mich auf zum Stoffmarkt machte: "Uuund? Was soll ich Dir mitbringen?"
Wollt ihr die Antwort lesen? Eigentlich logisch, oder?
"Ein Stoff - in P I N K! Aber mit weiße Punte!"

Ausgezeichnete Wahl! Ein Stoff, der Lust auf Frühling macht!

Und - oh schreck - in 26 Tagen ist Ostern! Also her mit ihnen, den bunten Hasen!



Das kleine Fräulein hat einen süßen Mümmelmann für ihr T-Shirt bekommen.
Natürlich in P-I-N-K mit weiße Punte. Und weil der so kess nach oben schaut,
hatte ich spontan die Idee, dass ihn doch bestimmt ein Schmetterling an der Nase gekitzelt hat.
Also fix die Häkelnadeln ausgepackt, einen Schmetterling gezaubert, und auf den Oberarm genäht.
Die Applikationsvorlage ist von "Lise näht"! Vielen Dank für Teilen, liebe Lisa!


Aber huch! Wer versteckt sich denn in diesen Tütchen?
Ich bastele sie jedes Jahr in den Wochen kurz vor Ostern.
Als Geschenkverpackung für kleine Dinge. Ein paar Osterkekse etwa.
Und jeder weiß sofort: "Ahhhh, das sind ja Hasen-Tüten."


Genauer gesagt: Hasen-Bobbel-Tüten. So nennen wir sie zumindest.
Obwohl der Hasen-Pürz ja einen viel netteren Namen hat, in Fachkreisen heißt er Blume.
Nennt die Tüten, wie ihr wollt. Aber eines ist gewiss. Sie sind ratzfatz gemacht.


Man nehme einfach eine Papptüte in beliebiger Größe, eine Flauschkugel aus dem Bastelbedarf, und etwas transparenten Bastelkleber. Flauschkugel aufkleben, trocknen lassen - fertig! Die Flauschkugeln gibt's in vielen Farben, meist angeboten als "Pompons".


Und hier hoppeln sie nun, unsere bunten Hasen. Dass man vor Ostern Hasen näht, ist ja nicht wirklich etwas ungewöhnliches. Aber auf die Form kommt's an. Hase ist schließlich nicht gleich Hase. Die Ohren dürfen nicht zu lang, der Bauch nicht zu dick sein. Schön elegant sollte er sein, und trotzdem noch niedlich. Angela Sewrella hat genau solch einen Hasen geschaffen, toll! Und soll ich Euch was verraten? Es gibt ihn sogar als Freebook, hoppelt doch einfach mal --> HIER! vorbei!

Natürlich gab es auch noch einen groooßen Hasen in P-I-N-K mit weiße Punte.
Den hat das kleine Fräulein mir jedoch direkt unter der Nähmaschine weggeschnappt.
Und übrigens, die Täschlein gehen auch in bunt - wie ihr hier sehen könnt:


Mit dieser Farbexplosion locke ich ihn hoffentlich zurück, den Frühling.
Da fiel doch gestern tatsächlich Schnee, als ich die Häschen ausgestopft habe.
Nachmittags kam zwar schnell die Sonne noch einmal raus, aber es pfiff ein eiskalter Wind.
Ich will ihn zurück, den Frühling. Lieber gestern als heute. So schnell wie möglich also.

Die fröhlich-bunte Hasenparade hoppelt nun aber noch schnell beim Creadienstag vorbei!

Und Euch wünsch ich eine bunte Woche.
Mit wenig Alltagsgrau und vielen leckeren Schoki-Eiern.

Eure
katja

PS: Kleines Outtake vom Foto-Shooting gestern Nachmittag. Wenn die Sonne lockt, dann heißt es ganz schnell ab nach draußen. Denn so gut wie die Sonne ist keine Tageslichtlampe. Und unsortiert sieht das Ganze dann mal schnell so aus - und psssst, da ist er dann auch, der Hase in P-I-N-K vom kleinen Fräulein. Ich hatte ihn mir nur drei Minuten ausgeliehen, schon war er wieder weg...


Warum ich Euch das zeige? Weil es --> HIER! letzte Woche sechs wunderbare Facts über Blogger zu lesen gab. Herrlich amüsant und so unverschämt wahr! ;-)

Vorlagen:
Freebook Osterhase "Hoppel"
Hasen-Applikation von "Liese näht"
Stoffe:
"Julia" von Swafing
P-I-N-K mit weiße Punte von Stenzo

Montag, 17. März 2014

Dolce Vita für die Kaffeepause #futterfürdieseele

Vergiss das Dolce Vita nicht.
Diesen Gruß gibt mir eine liebe Kollegin immer mit auf den Weg.
Und es ist für uns so etwas wie ein geflügeltes Wort geworden.
Hat die eine Stress, diagnostiziert die andere: "Eindeutig zu wenig Dolce Vita!"
Und fragt die eine: "Wie wär's mit ein bisschen Dolce Vita zum Feierabend?",
dann heißt das nicht anderes als: Absacker? Vielleicht mit Aperol?

Es sollte in jedem Leben einen festen Platz haben, das süße Leben.
Gerade an einem Montagmorgen, an dem man gerne dem Wochenende hinterher trauert.
Fünf Tage liegen vor einem, der nächste Freitag ist noch sooooo fern.
Daher versüße ich Euch heute den Wochenstart mit einem feinen Rezept.


Cantuccini backe ich seit Jahren selbst. Aber seid gewarnt: Habt ihr sie einmal gemacht,
werdet ihr nie wieder gekaufte essen wollen. Denn die schmecken Euch dann nicht mehr.
Weil zu staubig. Zu künstlich. Einfach zu bah! Und überhaupt nicht Dolce-Vita-tauglich!
Aber die Arbeit lohnt sich. Die Menge reicht für viele Espresso-Knusper-Päuschen.
Und ruckzuck ist er dann wieder da, der Freitag. Und der Samstag samt Sonntag.

Unsere Lieblingscantuccini

Ihr braucht (für etwa 80 Stück):
  •  250 Gramm Mehl (Typ 405)
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 250 Gramm Zucker
  • 2 ganze Eier
  • 1 Eigelb
  • 1 Teelöffel gemahlene Vanille
  • geriebene Schale einer Bio-Orange
  • 1 Päckchen ganze Mandeln (200 Gramm)
  • zum Bestreichen: 1 Eigelb, etwas Sahne
  • Sehr hilfreich, deswegen schreib ich's hier schon: ein Elektromesser. 
Die Zubereitung ist ganz einfach, ihr braucht nicht mal ein Rührgerät dazu.
Sondern nur eine Schüssel, einen Suppenlöffel, eine große Gabel - und Eure Hände.
Das Grundrezept für die Cantuccini ist aus dem Koch- und Backbuch "Das große mediterrane Kochbuch"
(Ullmann Publishing, Oktober 2007), ich habe allerdings Aromen und Nüsse abgewandelt.

Gebt das Mehl, das Backpulver und den Zucker in eine Schüssel und verrührt das Ganze mit einem Suppenlöffel. Eine kleine Mulde in das Mehl-Zucker-Gemisch drücken. Die zwei Eier hinein schlagen, das Eigelb hinzu geben, den Teelöffel Vanille ebenso, und dann die Orangenschale drüber reiben. Die Zutaten in der Mulde dann mit einer Gabel leicht verquirlen, und dann einfach nach und nach das Mehl mit der Gabel unterziehen. Hat sich alles ganz gut verbunden, die Mandeln dazu schütten, mit den Händen weiterkneten - am besten geht das dann auf einer bemehlten Arbeitsplatte. Und ja, der Teig klebt, aber das ist richtig so. Inzwischen mal den Ofen aufheizen, ich backe meine Cantuccini immer bei Umluft und starte mit 180 Grad.
Den Teig in vier Teile teilen. Daraus dann vier Rollen formen - etwa in der Länge eines Backblechs. Je zwei Rollen auf ein Backblech legen, ein klitzekleines bisschen platt drücken. Achtung, die Cantuccini laufen noch etwas auseinander, daher nicht zu sehr drücken. Das Eigelb in einem kleinen Schüsselchen mit etwas Sahne verquirlen, die vier Cantuccini-Laibchen mit dem Eigelb-Sahne-Gemisch einpinseln. Diesen Job hat bei uns das kleine Fräulein von Schneck übernommen, macht sie prima! Dann ab damit in den Backofen. In etwa 15 bis 20 Minuten dürften die Laibe goldbraun sein. Dann raus mit ihnen und kurz abkühlen lassen, so zerbrechen sie nicht, wenn ihr sie auf ein Schneidbrett rüber hebt. Backofen noch anlassen, allerdings auf 150 Grad runterdrehen. Jetzt müsst ihr die Laibe in etwa 1 Zentimeter breite Stücke schneiden - ich nehme dafür mein Elektromesser, damit die ganzen Mandeln nicht aus dem noch warmen Teig brechen, sondern ebenfalls schön geschnitten werden, und den Cantuccini das typische Aussehen verleihen. 


Die Cantuccini auf einem Backblech ausbreiten, so dass sie auf der Seite liegen. Warum ihr keine Endstücke hier seht? Ganz einfach, die schaffen's bei uns nie aufs Backblech, sondern wandern direkt in den Mund. Kleine Geschmacksprobe muss sein. Dann die Cantuccini erst auf der einen Seite etwa 10 Minuten backen, wenden, und erneut etwa 10 Minuten backen. Sie sollten schön trocken, aber nicht dunkel sein. Herausnehmen, abkühlen lassen.


Nach dem Abkühlen verpackt ihr die Cantuccini in eine gut schließende Gebäckdose,
am besten aus Metall. Darin bleiben sie schön kross und knusprig.
Wir stippen die leckeren Kekse am liebsten in einen heißen Espresso.
Traditionell werden sie ja in einen Süßwein - den Vin Santo - getunkt.
Ist aber nicht so unser Ding. Allerdings schmecken die Kekse auch klasse zu Rotwein.


Mit den Cantuccini gab's nun endlich auch mal wieder ein kleines Update der Rubrik "Futter für die Seele". Gefuttert wird hier im Hause ja wahrlich genug, aber nicht immer parallel fotografiert und gebloggt. Mehr Schnappschüsse aus der Küche der Familie von Schneck gibt's jedoch bei Instagram. Wer mag, schaut dort auch einfach mal vorbei!

Baci e saluti a tutti voi!
Eure
katja

Mittwoch, 12. März 2014

12 von 12 im März

Wo ist nur der letzte Monat hin?
War nicht erst der 12. Februar?
Muss irgendwie an mir vorbeigesaust sein!
Umso schöner, dass heut' mal wieder ein lazy wednesday war. 
Warum die Mittwoche bei uns immer Genießertage sind, 
das hatte ich Euch schon im Februar verraten. 

Das Wochen-Bergfest haben wir auch heute gefeiert. 
Fast ausschließlich im Freien. Kein Wunder - bei DEM Wetter!
Habt ihr Lust auf ganz viel Sonne? Frühling? Gute Laune?
Dann schaut sie Euch an, unsere

12 von 12 im März


Kaffee-Ritual am Vormittag!
Ich gönne mir einen zweiten Milchkaffee, 
und weil das kleine Fräulein gerade alles haben will, 
was die Großen auch haben, gibt's für sie ebenfalls Kaffee - in pink.
Ja, auch ein Fruchtsmoothie kann Kaffee sein.
Zumindest wenn man zweieinhalb ist. 


Sachen packen für den Spielplatz. 
Schaufeln? Check!
Förmchen? Check!
Fußball? Check!
Apfelschnitze? Check!


Ganz große Sandkastenliebe:
Das kleine Fräulein und ihr Lieblingsmitbuddler,
Förmchenklauer und InderNestschaukelansiekuschler


Kleines Frühlingsglück am Wegesrand!
Aber bis das Foto gemacht war?! Fragt nicht!
Blogger-Mamis können manchmal ganz schön anstrengend sein, nicht?


Die Küche bleibt heut über Mittag kalt.
Schnelles Vesper auf der Terrasse.
Fleischküchle gab's auch noch.
Aber so schnell konnte ich gar nicht fotografieren,
wie der kleine Fleischfresser sie vernichtet hat.


Einer meiner zwei Lieblingsbüsche.
Einer steht vor, einer hinterm Haus. Und sie sind meine Frühlings-Indikatoren.
Sprießen an ihnen die ersten Blättchen, dann isser wirklich da, der Frühling. 


Eigentlich stand der Großeinkauf an.
Aber auf dunklen Supermarkt hatte ich keine Lust.
Daher spontane Planänderung. Ab aufs Dreirad.
Blümchenkaufen und Eisschlotzen. 


Überraschung bei der Rückkehr:
Ein Riesenpaket vor der Haustür.
Vom Opa aus Berlin. Was da wohl drin ist?
Und jetzt seht ihr auch, wo dringend neue Blümchen gepflanzt werden müssen.
Ganz schön trist, der Pflanzkorb.


Ab sofort hat das Fräulein von Schneck seine eigenen Terrassenmöbel.
Die Stühle sogar in der Lieblingsfarbe.
Ebenfalls im Paket: Ein Riesenglas Gummibärchen.
Und: Man kann alles auspacken,
ohne das Erdbeereis aus der Hand zu legen ;-)


Wie viele Gummibärchen darf man auf einmal raus holen?
Für jeden Finger eines. So hat's die Oma gesagt.
Und so machen wir das auch.
Funktioniert erstaunlich gut.
Okay, bei Nummer vier und fünf fängt sie an zu futtern...


Schnell noch etwas das Kinderzimmer aufgehübscht.
Mal sehen, wann die Narzissen blühen.
Morgen lassen wir wieder die Sonne rein.


Und weil's zum Nähen nie zu spät ist,
setz ich mich jetzt noch ans Maschinchen.
Der Stoff ist gut abgelagert, hätte eigentlich ein Herbstjäckchen geben sollen.
Aber Vögelchen passen doch auch zum Frühjahr.
Außerdem hab' ich mir vorgenommen,
jede Woche einen Stoff aus dem Vorrat zu vernähen.
Damit es Platz gibt für die ganzen Frühlingsschätze.


Und? Was habt ihr so gemacht am heutigen Zwölften? 
Ich schau' jetzt mal bei der Schweiz-Edition von Frau Kännchen vorbei, 
sie versammelt - obwohl im Ski-Urlaub - auch heute wieder alle, 
die zwölf Bilder des Zwölften gesammelt haben. 

Und ich hau' mir nun eine ordentliche Portion Pflegecreme auf die Wangen. 
Die glühen nämlich so richtig nach diesem Supersonnenfrühlingstag. 

Es grüßt Euch herzlich, 
Eure 
katja oder nennt mich auch Rotbäckchen

Montag, 10. März 2014

Urlaub - und die Tage davor

Egal, was für ein Auto wir gerade haben.
Wenn wir in den Urlaub fahren, ist es immer zu klein.
Ich bewundere Menschen, die allein mit einem Rucksack auf dem Rücken die Welt umrunden.
Hätte ich alles im Rucksack, was ich auf Reisen brauche, dann könnte ich ihn nicht mehr tragen.
Ist nun mal so. War schon immer so. Und wird sich wahrscheinlich auch nicht mehr ändern.
Ich fühl mich einfach am wohlsten, wenn ich auch die Ersatzhose von der Ersatzhose dabei habe.
Und drei Paar Schuhe. Mindestens.

Nur: Das Ganze muss auch irgendwann einmal gepackt werden.
Und ich bin nicht der Typ, der wochenlang Listen schreibt.
Gepackt wird am Abend vorher. Direkt vom Schrank in den Koffer.
Stressig? Ja! Aber der Urlaub ist ja in greifbarer Nähe.
Meist bin dann ich diejenige, die im Auto als Erste noch mal die Augen zu macht.

Der Herr von Schneck kennt und erträgt diesen Pack-Marathon ein jedes Mal.
Doch dieses Mal hat er nicht schlecht gestaunt, als er mich gegen Mitternacht gesucht,
und dann im Nähzimmer gefunden hat. Alles hell erleuchtet.
Und auf der Schneiderpuppe? EIN SOMMERKLEID!
Ja, die Fragezeichen in seinen Augen waren deutlich zu sehen.
Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ich kurz vor Abfahrt noch was nähe.
Bislang war es jedoch immer was, das noch unbedingt mit in den Urlaub musste.
Aber ein Kurzarmkleidchen für die Skiferien? Öhööööööm.

Dabei ist die Erklärung so simpel: Ich durfte erneut probenähen!
Das Schwerste dabei immer für mich: Dicht halten!
Daher war's auch Ende Februar so ruhig hier auf dem Blog!
Aber das eBook ist mittlerweile draußen - und ich kann Euch endlich die Bilder präsentieren!

Vorhang auf für....KARA




Kara kommt aus dem Hause "Bunte Knete".
Linda Päng alias Fräulein Päng hat einen tollen Mädels-Schnitt geschaffen.
Und ein Probenäh-Team ins Leben gerufen, das seinem Namen alle Ehre macht.
Da haben die Nähmaschinchen nur so gerattert - die Ergebnisse sind wunderbar vielfältig.
Schaut einfach mal bei Linda auf dem Blog vorbei, dort zeigt sie alle Designbeispiele.
Verrückt, wie unterschiedlich ein einzelner Schnitt doch sein kann.

Kara ist ein Basic-Schnitt, der je nach Lust und Laune abgewandelt werden kann.
Entweder man näht daraus eine Tunika. Oder ein Kleidchen.
Mal ganz bunt. Mal ganz schlicht. Mal mit langen, mal mit kurzen Ärmeln.
Ich habe zwei Karas genäht. Einmal das Sommerkleidchen,
das wirklich nur wenige Stunden vorm Skiurlaub fertig wurde.


Allerdings habe ich ein wenig variiert. Linda hatte große Stöbertaschen vorgesehen.
Doch das kleine Fräulein von Schneck liebt zwar Taschen, aber am liebsten solche,
in die gerade so ihre Händchen passen. Und vielleicht noch ein kleiner Krimskrams.

Weil das Ganze schön luftig bleiben soll, hab' ich die Taschen nicht doppelt genäht,
sondern nur mit einem Bündchen gesäumt, und mit dem gepunkteten Jersey hinterlegt.
Das Ganze festgesteppt - fertig! Diese Variante hat Linda so gut gefallen,
dass sie sie gleich mit ins eBook übernommen hat. WOW!
Ich freu mich jetzt noch im Kreis deswegen!

Ganz anders sieht die zweite Kara aus, die das kleine Fräulein bekommen hat: eine Tunika.
Nicht so verspielt, sondern viel cooler. Und endlich mal mit dem Sternchen-Jersey von Westfalenstoffe.
Da hab' ich ja beim letzten Stoffmarkt drei mal geschluckt, als ich den Preis gesehen habe.
Aber er hat mir einfach soooo gut gefallen. Nur: Biojersey hin oder her.
Die Qualität hat mich jetzt nicht wirklich vom Hocker gehauen. Da können andere Biojerseys locker mithalten.


Genäht habe ich übrigens beide Karas in Größe 98. Für uns noch etwas großzügig.
Aber das kleine Fräulein hängt grad zwischen den Größen. Eine 92 sitzt eigentlich perfekt.
Doch wer Kinder hat weiß: Das kann sich von heut auf morgen ändern.
Und ich wollt' einfach schon ein bisschen für das Frühjahr nähen.


Ich auf jeden Fall bin schwer verliebt in die Karas.
Und mein persönliches Highlight ist das Bündchen am Ausschnitt.
Es ist nämlich kein Einfassband aus Jersey, sondern wirklich ein Bündchen.
Angenäht, umgeklappt, festgesteppt. Schnell gemacht, mit schickem Ergebnis!

Und eingeweiht ist die Sternchen-Tunika schon. Den Sandel-Test hat sie gestern prima bestanden.
Das kleine Fräulein von Schneck hat am Wochenende nichts anderes gemacht, nachdem wir Kiste und Sandelsachen aus dem Winterschlaf geweckt haben. Es gab Sandkuchen. Sandbrezel. Sanderdbeere. Sandbrombeere. Sandapfel. Sandbaguette. Und da ist es wieder, das vertraute Geräusch, wenn es leise knirscht unter den Hausschuhen - egal, wohin man in der Wohnung tritt.


Und? Lust auf 'ne Kara bekommen? Prima!
Selbernäher bekommen den Schnitt in Lindas Dawandashop --> HIER!
Ein dickes Dankeschön noch an Linda, dass ich mit im Probenäh-Boot segeln durfte!
Es hat Riesenspaß gemacht! Gerne jederzeit wieder! :-*

Ich gönn mir jetzt noch einen Aperol Spritz,
ein bisschen das Frühlingsonnenfeeling vom Wochenende verlängern!
Und wünsch Euch 'ne gute Woche!
Übermorgen lesen wir uns wieder, es ist mal wieder der Zwölfte!

Eure
katja

PS: Und weil Kara wirklich ein Traum für alle Mädchen ist,
setz ich einfach noch schnell einen kleinen Link bei den Meitlisache.
Danke Portami fürs Sammeln.

Stoffe Sommerkleidchen: 
Eulen-Jersey vom Händler vor Ort (Hersteller: Glünz)
Punkte-Jerseys beide vom Stoffmarkt
Bündchen: Michas Stoffecke
 Stoffe Tunika: 
Sternchen-Jersey vom Stoffmarkt (Hersteller: Westfalenstoffe)
Uni-Jersey und Bündchen: Michas Stoffecke

Samstag, 8. März 2014

Bilanzen und ich - eine schwierige Kiste

Zahlen sind einfach nicht mein Ding. 
Mathematik war in der Schule nie mein Lieblingsfach. 
Und Buchhaltung ist und war mir schon immer ein Graus. 
Kein Wunder also, dass ich mich vor Bilanzen scheue.
Es sei denn, es sind Bilanzen, die kommen fast ohne Zahlen aus.
Weil man sie einfach nicht in Zahlen rechnen kann.
Denn manche Dinge sind einfach unbeZAHLbar.
Und nein, ich mache hier jetzt keine Werbung für eine Kreditkarte.
Sondern suche nach den richtigen Worten - für einen Rückblick.
Auf meine Blog-Aktion zur Vesperkirche in Ludwigsburg.

Vier Wochen lang wurde die Ludwigsburger Friedenskirche im Februar zur Gaststätte.
Für 1,50 Euro bekam dort jedermann eine warme Mahlzeit.
Und zum Dessert eine Tasse Kaffee und ein Stückchen selbst gebackenen Kuchen.
50 Kuchen pro Tag waren nötig, um den Bedarf zu decken. Was für eine Herausforderung!
ABER: Die Vesperkirche hat's geschafft - jeden Tag gab's genügend Kuchen.

Ein klitzekleines bisschen dazu beigetragen hat auch der Aufruf auf meinem Blog. 
Ich habe Mitstreiter gefunden - doch wie viele genau, das lässt sich schwer messen.
Schließlich hatte Ute Marquart an der Kuchen-Hotline so schon genug zu tun, 
da musste sie die Kuchenspender nicht auch noch interviewen,
über welchen Kanal sie von der guten Sache gehört hatten. 

Würde man jetzt die reinen Zahlen sprechen lassen, dann stünde da eine fünf.
Fünf Kuchen sind es, von denen ich sicher weiß, dass sie aufgrund des Blog-Aufrufs an die Vesperkirche gingen. 

  • ein Apfel-Karotten-Kuchen von Jessica Watkins (www.luxuria-food.blogspot.de)
  • ein Apfel-Streuselkuchen von Kikki Hirsch
  • zweierlei Muffins von Kerstin Polchow
  • ein Marmorkuchen von Andrea Wasserbäch (www.aufgepinselt.de)
  • und mein eigener Käse-Mandarinenkuchen vom Blech

Doch welche Kreise mein kleines Steinchen, das ich zum Start der Aktion ins Wasser geworfen hatte, wirklich gezogen hat, lässt sich einfach nicht in Zahlen fassen. Denn es ist nun mal nicht jedermanns Sache, in der Öffentlichkeit zu stehen. Wir Blogger freuen uns ja, wenn möglichst viele Menschen lesen, was wir tun. Aber es gibt nun auch viele, die lieber im Stillen wirken - und alles möchten, nur keine Aufmerksamkeit drumrum. Nicht nur einmal hab' ich den Satz gehört: "Die Sache ist super, ich back was - aber Foto fürs Internet? Das muss nicht sein!" Frei nach Charles Dickens: "Tu soviel Gutes, wie Du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber." 

Aber viel wichtiger als eine astreine und zahlenschwere Bilanz ist schlichtweg die Tatsache,
dass es jeden Tag bei der Vesperkirche hieß: "Es ist genug Kuchen für alle da!"
Deswegen möchte ich heute einfach mal DANKE sagen. 
Auch an jene Mitstreiter, von denen ich nie gehört habe. 


Und ich ziehe meinen Hut vor denen, die die Vesperkirche überhaupt möglich machen. 
Nahezu unglaublich, was dort einen ganzen Monat lang geleistet wurde.
Wer weiß, vielleicht geht meine Aktion nächstes Jahr in die zweite Runde. 
Dann heißt es wieder: Backe backe Kuchen - Blogger tun Gutes.
Ich lass es Euch rechtzeitig wissen!

Ein sonniges Wochenende wünsche ich Euch!

Eure 
katja

PS: Natürlich gab es sie auch, die offizielle Vesperkirchen-Bilanz. Doch in der geht's um weit mehr als um die Kuchen, die nur ein Mosaiksteinchen im großen Vesperkirchen-Puzzle sind. Mein Redaktionskollege Johannes Koch war kurz vor Finale der Vesperkirche vor Ort, und hat darüber in der Ludwigsburger Kreiszeitung berichtet --> HIER!