Mittwoch, 12. Juli 2017

Mach mal Pause!

„Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen.“ Ein wunderbarer Zustand ist es, den Johann Wolfgang von Goethe da beschreibt. Wir reisen gerade durch Norwegen – mit einem Camper und ganz vielen Glücksmomenten im Gepäck. Es ist ein wunderbares Gefühl. Das erste Mal seit langem haben wir keine Route festgezurrt, sondern nur grob unsere Wunschziele abgesteckt. Und entscheiden jeden Tag aufs Neue: Bleiben wir noch hier? Geht's morgen weiter? Und wenn ja, wohin? Ein herrliches Gefühl von Freiheit ist das - und ich fühle mich das erste Mal seit zwölf Monaten einmal nicht getrieben. Hier sind wir einfach nur. 13 Quadratmeter sind unser Zuhause, und wir alle genießen dieses Zusammen- und Unterwegssein inmitten einer wunderschönen Natur. 

Mittwoch, 21. Juni 2017

Eis, Eis, Baby! #DIY

Sommer. Der Name verpflichtet. So konnte ich einfach nicht Nein sagen, als Carola vom Blog "Carolas Bastelstübchen" wegen eines Gastbeitrags angeklopft hat. Schließlich lautet das Thema - na, wie wohl? - genau: Sommer. Und weil ich generell gern auf Partys gehe - egal, ob im echten oder im virtuellen Leben - hab' ich ganz spontan zugesagt. Was ich mitgebracht habe zur Juni-Sause bei Carola? Es gibt Eis, Baby! Eis, das ratzfatz gemacht ist. Und, das ihr überall mit hinnehmen könnt. Hört sich gut an, oder?

Montag, 12. Juni 2017

12 von 12 im Juni

It's just another manic monday! Hab' ich Euch jetzt den richtigen Soundtrack für meine zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats ins Ohr gesetzt? I wish it was Sunday! Ohja - das hab ich mir heute morgen wirklich gewünscht. Denn hier war heute nicht nur Montag. Sondern der erste Montag nach den Ferien. Da fällt uns allen das Aufstehen immer doppelt so schwer. Und dann ging's mit Vollgas rein in den Alltag - das Fräulein ab in die Kita, der Mann ab ins Büro, und ich ab in die Homeoffice. Was sonst noch los war an diesem Montag? Schaut sie Euch an, unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats:

1) Einhorn sollte man sein: Dann könnte man einfach nochmal ne Runde weiter schlummern
2) Bunt, na und: Mir war heute nach Farbe am Handgelenk.
3) #workworkwork: Und Rechnungen hab ich auch gleich noch überwiesen.
4) Obst geht immer: Okay, etwas gemogelt - aber echte Kirschen gibt's ja noch gar nicht. 

Donnerstag, 18. Mai 2017

Shoot the shooter #rums

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Wenn zwei Näh-Blogger eine Reise tun, um wiederum andere Näh-Blogger zu treffen - was glaubt ihr, wie viel die sich zu erzählen haben? Eine jede Menge, sag ich Euch. Änni und ich hatten große Pläne, als wir vor zwei Wochen in Stuttgart gestartet sind, um einen Teil der Näh-Connection-Botschafter zu treffen. Die Frage "Wir shooten, oder?" war eher eine rhetorische. Denn wir sahen sie schon vor uns, die Bilder. Die Voraussetzungen hätten auch besser nicht sein können. Ein Sweater in zart-rosé, der andere in kontrastierendem Navy. Zweieinhalb Tage Zeit. Eine coole Location. Unzählige Bloggerkolleginnen vor Ort, und alle mit dem Blick für ein gutes Foto. Aber ihr wisst ja: Irgendwas ist immer. So kam es, dass wir den Freitag verquatscht, den Samstag verbummelt und den Sonntag dann bei Regen auf der Autobahn verbracht haben. Im Gepäck: viele Erinnerungen - aber kein einziges Outfit-Foto! Warum ihr heute trotzdem meinen neuen Sweater seht? Weil nichts über eine zweite Chance geht - und wir beim  Nähtreff der #sew7-Crew am vergangenen Samstag erst mal auf die Auslöser statt aufs Pedal unserer Nähmaschinen gedrückt haben:

Freitag, 12. Mai 2017

12 von 12 im Mai und ein DANKE, dass ihr da seid!

Alles okay bei Dir? Mails und Nachrichten mit dieser Frage tauchen gerade immer wieder in meinem Postfach auf.  Ja - man liest und sieht gerade sehr, sehr wenig von mir. Sowohl hier auf dem Blog als auch auf Instagram und Facebook. Und ich selbst mag diesen Zustand überhaupt nicht leiden. Denn: Mir fehlt das Bloggen. Mir fehlt das Nähen. Mir fehlt das fröhliche Geplauder, der schnelle Austausch in den sozialen Netzwerken. Aber was mir gerade vor allem fehlt ist: Zeit. Ja, man könnte jetzt sagen, dass ich einfach die Prioritäten falsch setze. Doch so simpel ist die Rechnung nicht immer. Manchmal holen einen Ereignisse auch einfach ungefragt ein, und dann bleibt nur eines: reagieren und handeln. Ob man will oder nicht. Seit letztem Sommer hängen wir in dieser Schleife - weil wir von einem Tag auf den anderen einen schwerkranken Opa und eine pflegebedürftige Oma zu stemmen hatten und haben. So langsam kommen wir in ruhigere Fahrwasser, immer mehr ist organisiert, manches wird zur Routine. Aber: Wir haben auch gelernt, uns Unterstützung zu holen - oder mal Nein zu sagen. Beides Dinge, die mir schwer gefallen sind. Gesteht man damit gewissermaßen doch auch das eigene Scheitern ein. Ja, ernste Worte heute auf dem Blog. Aber sie müssen jetzt einfach mal raus. Nicht als Entschuldigung. Sondern als Erklärung - und weil ich mich heute morgen ernsthaft bei dem Gedanken ertappt habe, ob ich überhaupt die zwölf Bilder des zwölften Tag des Monats online stellen soll. Aber ja, ich möchte. Um wenigstens an diesem Format festzuhalten. Und um ein kleines Lebenszeichen nach draußen zu senden: Es gibt mich noch! Und vor allem um DANKE zu sagen. Danke, dass ihr trotz Flaute immer wieder hier vorbei schaut! Und so nehm ich Euch heute sehr gerne mit in unseren Alltag - zu unseren zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats Mai:

1) Raus aus dem Bett, ran ans Freundebuch: Diesen morgendlichen Elan hat das Fräulein nicht von mir.
2) Obstgruß und Brezel auf dem Teller: Ich liebe es, wenn der Mann Frühstück macht - unter der Woche.
3) Haare gebändigt: Ich würde ja so gerne schön flechten können. Kann ich aber nicht.
4) Mistekiste: Den Postboten verpasst. Dabei hat der was Schönes im Gepäck #stoffsucht