Sonntag, 12. Februar 2017

12 von 12 im Februar

Ich liebe Sonntage! Sonntage, an denen alles kann und nichts muss. Gibt's leider viel zu selten. Aber hin und wieder gelingt es mir, den Sonntag bei uns unverplant zu lassen. So wie heute. Wir haben ausgeschlafen, uns tierisch über die Sonnenstrahlen gefreut, die durch die Rolladenritzen ins Schlafzimmer funkelten, und uns erst am Frühstückstisch Gedanken darüber gemacht, was wir denn mit diesem Tag anstellen könnten. Wann hatten wir das eigentlich zum letzten Mal? Muss ganz schön lange her sein. Was hier dann heute so los war? Schaut sie Euch an - unsere zwölf Bilder vom zwölften Tag des Monats:
1) Die Tage bei Twitter gelesen und heut morgen spontan dran gedacht:
"Alt bist Du, wenn Du um 8.30 Uhr aufwachst und denkst: Geil, ausgeschlafen!"
2) Im Pyjama an den Frühstückstisch geschlumpft, und mit Kaffee empfangen worden. Herrlich!
3) Geschenk vom kleinen Fräulein: ein Stück ihres Schokocroissants. Dabei mag ich die ohne viel lieber...
4) Blumenwiese gegen Stern getauscht: der neue Teppich im Kinderzimmer ist ein Volltreffer. 

Donnerstag, 9. Februar 2017

my new creative workspace: die Planung

Wenn's ums Renovieren geht, ticken mein Mann und ich grundsätzlich verschieden. Ich bin die Euphorie in Person, und sehe bereits das fertige Ergebnis vor meinem inneren Auge, bevor wir überhaupt angefangen haben. Und er? Er muss erst überzeugt werden. Immer. Denn statt eines fertig renovierten oder umgebauten Zimmers sieht er vor allem erst einmal die Arbeit und die Kosten. Zugegeben - das sind zwei Faktoren, die eine nicht unerhebliche Rolle beim Renovieren spielen. Und so führen wir jedes Jahr zum Jahresanfang dieselben Diskussionen. Ich schwärme, er bremst - und irgendwann steht er dann doch, der Plan fürs neue Projekt. Letztes Jahr wurde dem Flur ein neuer Look verpasst. Dieses Jahr wird's etwas aufwändiger: Wir stellen das Dachgeschoss auf den Kopf. Heraus kommen soll dabei unter anderem mein neues Arbeitszimmer - my new creative workspace. Und ich hab mir überlegt: Ich nehm Euch einfach die nächsten Wochen mit beim Umbau. Habt ihr Lust?

Freitag, 3. Februar 2017

Flammende Herzen en miniature

Das Rascheln der Zellophantüte verriet mich. Immer donnerstags. Denn donnerstags war Herzentag in der Lieblingsconfiserie. Die Verkäuferin begrüßte mich bereits mit Namen und wusste immer gleich, was sie mir einpacken sollte, wenn ich kurz vor Ende der Mittagspause meinen Kopf durch die Tür steckte. "Flammende Herzen, bitte! Aber nur eine kleine Tüte!" Dann saß ich mittags an meinem Schreibtisch. Ich hörte die Herzen förmlich rufen: "Hol uns raus!"  Und schon raschelte die Tüte. Und die Kollegen wussten Bescheid: "Frau Sommer nascht mal wieder!" Ertappt! Nun aber steht mein Schreibtisch seit über einem Jahr nicht mehr in fußläufiger Entfernung zur Lieblingsconfiserie. Sondern in unserem Dachgeschoss. Und als er mich jetzt mal wieder überkam, der Herzen-Jieper, da hab ich kurzerhand welche selbst gebacken.  Eine ganz schöne Fleißarbeit, sag ich Euch. Aber eine, die sich lohnt.

Donnerstag, 26. Januar 2017

Life is better with warm feet! #DIY

Dieser Winter hat einen Haken. Und zwar einen ganz gewaltigen. Ich habe ständig - wirklich ständig! - kalte Füße! Mag daran liegen, dass ich einen Schreibtisch-Job habe. Und meine Füße deswegen den größten Teil des Tages eben unter jenem stecken. Ein Glück, dass ich im Home-Office arbeite. Da kann ich ganz ungeniert zwei Lagen Wollsocken tragen, und zudem noch in meine neuen Puschen schlüpfen. Denn: Life is better with warm feet! Definitiv, oder? Aber weil selbst die dicksten Socken und kuscheligsten Fellpuschen es manchmal nicht schaffen, meine Eiszehen zu erwärmen, hab ich mir letzte Woche endlich schicke Hüllen für meine Wärmflaschen genäht:

Donnerstag, 12. Januar 2017

12 von 12 im Januar #hello2017

Hello 2017! Ja, ich weiß - es ist reichlich spät für Neujahrsgrüße. Aber ich möchte mich heute nicht nur heimlich, still und leise zurück auf den Blog schleichen. Sondern Euch allen von Herzen noch ein bombastisches 2017 wünschen. Ein Jahr mit vielen Höhen und wenig Tiefen. Mit viel Lachen und wenig Weinen. Mit viel Liebe und wenig Hass. Mit viel Kann und wenig Muss. Mit viel Miteinander und wenig Gegeneinander. Mit einem stets halb vollen und nicht halb leeren Glas - und für all das den richtigen Blickwinkel. Ja, ich mag den Januar. Das ganze Jahr liegt noch vor uns. Vieles können wir planen, alles nicht. Manches soll so bleiben, wie es ist. Anderes darf sich ändern. So wird es unter anderem für die zwölf Bilder am zwölften Tag des Monats künftig kein Motto mehr geben. So schön es war, das monatliche Motto. Es hat mich auch eingeschränkt. Und stand der schönen Grundidee der Aktion - einfach Bilder aus dem Alltag zu zeigen - im Weg. Ich möchte die Fotos spontan machen. Aus der Situation heraus. Denn genau das mag ich an dem Format. Hier sind sie also, die ersten "12 von 12" des Jahres 2017:

1) Quick-Start in den Tag: eiskalte, gestern geschnippelte Ananas aus dem Kühlschrank.
2) Sesam, öffne Dich: Schnell mit dem Auto los. Ein paar Besorgungen machen.
3) Winter, wie ich ihn nicht mag: nass, matschig, und mit Splitt. Viel Splitt.
4) Lieblingsspruch: Allein die Vorstellung, das jetzt einfach sofort zu tun, hilft in doofen Situation.